Platz 12 für die Kasseler im Saisonfinale der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL)

Creditrefrom-Achter in Krefeld

Creditrefrom-Achter in Krefeld

Creditreform-Achter sagt Danke und auf ein Neues!

„Achtung: Los!“ hieß es am vergangenen Samstag wieder für den Creditreform-Achter, der damit den letzten Renntag seiner ersten Saisonteilnahme in Krefeld bestritt. Im Saisonfinale der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) galt es für die Kasseler Männer noch einmal alles zu geben, um nicht in den absoluten Tabellenkeller der 2. Liga abzustürzen. Letztendlich hatte sich dieser Endspurt gelohnt und so holte sich der Achter mit der Startnummer 12 das maximale Ergebnis, das noch im erreichbaren Bereich lag: Platz 12 von 14 im Tagesergebnis und damit auch Platz 12 in der Gesamtwertung.

Endstand der 2. Ruder-Bundesliga 2011

Endstand der 2. Ruder-Bundesliga 2011

„Mit Lorbeeren können wir uns mit diesem Ergebnis natürlich nicht schmücken. Aber den Umständen entsprechend haben wir noch etwas Anständiges erreicht“, zieht Ruderer Kurt Seute Bilanz. Umstände hatte die Mannschaft in diesem Sommer genug: Zahlreiche krankheitsbedingte Ausfälle und eine Bootsbeschädigung musste sie in den letzten Wochen verschmerzen. Auch vor dem RBL-Rennen in Krefeld wurden kurzfristig noch zwei Ersatzruderer organisiert, damit der Achter überhaupt starten konnte.

Im Rückblick auf die Saison hat das Team des RV Kurhessen-Cassel 1890/1911 (RKC) nicht nur im Kräftemessen mit der Konkurrenz Höhen und Tiefen erlebt, sondern musste auch selbst einige Krisen meistern. Dabei hat jeder für sich viel gelernt und neue Erfahrungen gesammelt, denn: „der Sprint auf 350 m war für uns alle Neuland. Wir wussten nicht, worauf wir uns einlassen, aber jetzt haben wir uns orientiert und können uns besser auf die kommende Saison vorbereiten,“ so Seute.

Die große Enttäuschung aus dem vorhergehenden Lauf in Hamburg (28.08.2011), den die Mannschaft als Tagesverlierer beendet hatte, scheint schon überwunden. Was bleibt, sind viele Erlebnisse und der Dank an alle, die unterstützend zur Seite standen: „Die Liste des Dankes ist lang. Ganz besonders möchten wir uns aber bei unseren Sponsoren Creditreform und der Sparkasse Kassel bedanken, die uns ein neues Boot zur Verfügung gestellt haben,“ verkündet das Team. „Auch dem RKC möchten wir unseren Dank aussprechen, da wir von dort den nötigen Rückhalt erhalten haben und dazu motiviert wurden, weiter zu kämpfen. Nicht zu vergessen sind unsere Ersatzleute Julian Benda, Jan Thonicke und Matthias Veith, ohne die wir die Saison nicht hätten beenden können“.

Kasseler Juniorinnen beenden ihre RBL-Saison mit Gold

Stolz und mitwohlverdientem Pokal kehren die Juniorinnen des RV Kurhessen Cassel 1890/1911 (RKC) vom Erather See in Krefeld zurück. Zum zweiten Mal bewiesen sie grandioses Können auf der flyeralarm Junior-Ruder-Bundesliga (RBL). Am Ende der beiden Renntage in Hannover und Krefeld erlangten sie jeweils als Tagesbeste die Goldmedaille. Unter der Leitung von Trainer Matthias Kielhorn und Trainerin Greta Gleim kann das Team auf eine erfolgreiche Saison zurück blicken.

Einige der Juniorinnen bewiesen sich zum ersten Mal in einem Riemenachter. Das Ergebnis des harten Trainings im Vorfeld konnte sich sehen lassen. Im direkten Vergleich zu dem eingespielten Damen-Ruderteam des RBL Schnupper Cups konnten die Sportlerinnen in den vier Läufen gut mithalten.

In diesem Jahr fand die flyeralarm Junior-Ruder-Bundesliga zum ersten Mal statt. Durch seine Nachwuchsathletinnen trägt Kassel dieses Event mit, welches schon in der ersten Saison großen Anklang fand.

Vorbericht zum 5. Lauf der flyeralarm Ruder-Bundesliga in Krefeld – Saisonfinale 2011

Mit großer Ernüchterung kehrten die Kasseler Bundesligaruderer des Rudervereins Kurhessen-Cassel von der vorletzten Saisonregatta in Hamburg zurück. Der letzte Platz in der Hansestadt sorgte für lange Gesichter bei den Aktiven. Das ganze Wochenende hindurch passte eins nicht zum anderen. Und alle hatten gedacht, mit der starken Regatta in Hannover wäre endlich der Knoten geplatzt. Jetzt bereitet sich das Team auf den letzten Lauf der flyeralarm Ruder-Bundesliga in Krefeld vor. Am Samstag, 3. September, geht es in der Stadt im Ruhrgebiet auf die Strecke. Nur ein besseres Abschneiden kann den Fall in den Tabellenkeller verhindern. Bitter für das Team: Ein Bootsunfall auf der Fulda und eine Beschädigung des neuen Creditreform-Achters sorgte für zusätzliche Unruhe. “Ich glaube es ist Zeit, dass die Saison zu Ende geht und wir die Ergebnisse gründlich analysieren. Schon jetzt steht fest, dass es ein spannendes und in jeder Beziehung lehrreiches erstes Bundesligajahr war”, zieht der Schlagmann Matthias Kielhorn schon vor dem offiziellen Ende Bilanz.

Creditreform-Achter wieder enttäuscht

Creditreform-Achter in Hamburg

Creditreform-Achter in Hamburg

Das Vorhaben des Creditreform-Achters sich im vierten Lauf der der flyeralarm Ruder-Bundesliga ins Mittelfeld zu kämpfen ist gescheitert.

Bereits im Zeitrennen brillierte der Kasseler Achter auf der kurzen Rennstrecke von 280 m nicht und wurde mit einer Zeit von 42,57 Sek auf Platz 13 von 14 eingeordnet. Vom dortigen Lauf, der im strömenden Regen ausgetragen wurde, kam das Flagschiff direkt in die Traufe und verlor alle darauf folgenden Rennen. Übrig blieb zwangsweise der letzte Platz der der 2. Männer – Ruder-Bundesliga.

Tabelle nach dem Renntag in Hamburg 2011

Tabelle nach dem Renntag in Hamburg 2011

Das niederschmetternde Ergebnis ist aus Sicht des Achters auf die kurze Rennstrecke zurück zu führen.

Ein Rückblick in die vergangenen Renntage zeigt, dass das Boot aus dem RV Kurhessen-Cassel 1890/1911 erst in der hinteren Hälfte der Rennstrecke aufgeholt und seine Gegner auf den letzten Metern überholt hatte. Dieser Trumpf konnte auf der kurzen Distanz nicht ausgespielt werden. „Wir wussten, dass die hamburger Strecke durch ihre Kürze einen Nachteil für uns darstellt und haben deswegen im Vorfeld intensiv an unseren Starts gearbeitet, damit wir gleich von Anfang an gut wegkommen. Das Ergebnis zeigt aber, dass wir hier immer noch gewaltigen Aufholbedarf haben.“ erklärt Steuerfrau Dorothea Kadenbach.

Mit 12 Punkten in der Gesamtwertung nimmt die Mannschaft nun Rang 13 von 14 ein. Vier Punkte trennt sie noch vom Tabellenletzten RG Berlin Wiking.

Ausruhen darf sich der Creditreform-Achter im letzten Rennen der Saison, das nächste Woche in Krefeld statt findet, nicht. „Wir müssen noch einmal alles geben, damit wir uns wenigstens Platz 12 in der Gesamtwertung wieder zurück erobern,“ so die Steuerfrau.

Endspurt in der flyeralarm Ruder-Bundesliga

Am Samstag wird in Hamburg auf der Binnenalster der vorletzte Lauf der flyeralaram Ruder-Bundesliga (RBL) 2011 ausgetragen. Mit dabei ist auch wieder der Ceditreform-Achter des Ruderverein Kurhessen-Cassel 1890/1911 (RKC), der in der 2. Liga der Männer an den Start gehen wird. Das Boot um Schlagmann Matthias Kielhorn will in Hamburg und auf der letzten Regatta in Krefeld am kommenden Wochenende die ordentlichen Ergebnisse der bisherigen Saison bestätigen und die erste Saison der Vereinsgeschichte im sicheren Mittelfeld beenden.

“Mit dem neuen Boot und in leicht umbesetzter Formation denke ich, dass wir erneut zeigen können, dass wir mit den anderen Booten der Liga mithalten können”, so Trainer Matthias Engelke nach dem Abschluss-Training am Mittwoch. “Endlich läuft das Boot, wie wir uns das vostellen”, so Engelke weiter. Erst seit einem Monat rudert das Bundesligateam des RKC im neuen Achter. Nachdem am letzten Liga-Renntag erstmals ein Platz unter den besten Zehn errudert wurde, soll auf diesem Ergebnis weiter aufgebaut werden.

Engelke: “Ich hoffe, dass wir dieses Ergebnis bestätigen können.” In Hamburg werden die Steuerfrauen Marie Kalinowski und Dorothea Kadenbach sowie die Ruderer Kai Anspach, Oliver Quickert, Arne Baumgärtner, Jonas Mackerodt, Nils Gade, Matthias Kielhorn, Thomas Lange, Heinz-Hennig Seute und Ludolf Dührsen an den Start gehen. Auch Matthias Engelke wird wieder im Boot sitzen, der Trainer hilft die hohe Anzahl von Ausfällen zu kompensieren.

In der Gesamtwertung liegt der kasseler Achter vor dem 4. Lauf in Hamburg auf Rang 12.

Kassels Jugend stark bei der flyeralarm Ruder-Bundesliga

Juniorinnen-Achter: Steuerfrau Greta Gleim, Lea Spohr, Friederike Reißig, Marlene Münch, Katharina Lesser, Dana Zeise, Katharina Röhling, Milena Seibel, Karoline Breitmeier (Foto: Alexander Pischke, Ruder-Bundesliga)

Juniorinnen-Achter: Steuerfrau Greta Gleim, Lea Spohr, Friederike Reißig, Marlene Münch, Katharina Lesser, Dana Zeise, Katharina Röhling, Milena Seibel, Karoline Breitmeier (Foto: Alexander Pischke, Ruder-Bundesliga)

Nach dem zufrieden stellenden Ergebnis des Creditreform-Achters mit dem neunten Platz in der 2. Ruder-Bundesliga (RBL) in Hannover konnte sich auch der Nachwuchs aus Kassel von seiner besten Seite zeigen.

Das zum ersten Mal stattfindende Event der Junioren und Juniorinnen Ruderbundesliga, bei dem sich junge Ruderer bis zum 18. Lebensjahr im Achter auf 350 m messen, fand am 06.08.2011 auf dem Maschsee in Hannover sofort großen Anklang und führte neben den Finals der „großen Ruderer“ zu einigen Highlights der Regatta.

Besonders der Juniorinnen Achter des Ruderverein Kurhessen-Cassel 1890/1911 (RKC) konnte in Kooperation mit dem Schulruderverein des Goethe-Gymnasiums glänzen. Die jungen Sportlerinnen, die zum ersten Mal in dieser Besetzung fuhren und teilweise auch die ersten Versuche im Riemenboot starteten, konnten von Anfang an überzeugen und belegten am Ende den siegreichen ersten Platz. Dies hieß für die Sportlerinnen, neben den Spitzenachter aus Krefeld, Münster und Co., am Abend bei der Siegerehrung geehrt zu werden und eine der heißbegehrten RBL-Medaillen in Empfang zu nehmen.

Trainer Matthias Kielhorn und Trainerin Greta Gleim zeigten sich mehr als zufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft und betonten, dass sich ihre Aktiven bis Krefeld, wo die nächste Junioren-RBL Regatta stattfinden wird, erneut steigern werden. „Mit der in Hannover gezeigten Leistung können wir uns sogar mit den Achtern aus der 1. Liga der Frauen messen, was für uns ein riesiger Erfolg ist, denn in diesen Booten sitzen Ruderinnen mit einigen Jahren mehr Erfahrung“, so Trainer Matthias Kielhorn. „Wir hoffen, ein klares Signal in Sachen Nachwuchsrudern in Kassel gesetzt zu haben und somit den Sport für die jungen Ruderer in Kassel weiterhin attraktiv zu halten.“

Der Junioren-Achter des RKC konnte in Kooperation mit dem Schulruderverein des Friedrichsgymnasiums, der Rudergesellschaft 1927 und Ruderern aus Münster in spannenden Rennen den 4. Platz belegen. Durch krankheitsbedingte Ausfälle mussten nach wenigen Rennen auch Juniorinnen mit in den Achter einspringen, doch konnte sich der Achter trotzdem gut behaupten. An dieser Stelle sollte wohl auch die große Kooperationsbereitschaft der Kasseler Vereine angesprochen werden, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.

Für den Juniorinnen-Achter gingen Lea Spohr, Friederike Reißig, Katharina Lesser, Milena Seibel, Karoline Breitmeier, Katharina Röhling, Marlene Münch, Dana Zeise und Steuerfrau Greta Gleim an den Start.

Der Junioren-Achter wurde durch Daniel Siebert, Felix Rupprecht, Maximilian Schulze, Julian Reinhard, Johannes Diegler, Ersatzruderern aus Münster und Steuermann Tristan Ebert vertreten.

Creditreform-Achter Kassel meldet sich zurück

Creditreform-Achter Kassel 2011, RBL-Renntag Hannover

Creditreform-Achter Kassel 2011, RBL-Renntag Hannover

Der Creditreform-Achter aus Kassel hat sich Luft im Abstiegskampf in der zweiten FlyerAlarm Ruder-Bundesliga verschafft.

Am dritten Renntag in Hannover wurde mit dem 9. Platz das bisher beste Saisonergebnis erkämpft. Damit kletterten die Jungs vom Ruderverein Kurhessen-Cassel 1890/1911 auf den zwölften Tabellenplatz der zweiten Liga.

“Mit diesem Renntag bin ich absolut zufrieden”, so der mit rudernde Trainer Engelke am Samstag nach dem letzten Rennen, “Einstellung, Kampfgeist und Teamspirit haben diesmal gestimmt.”

Und tatsächlich: Kassel schaffte erstmals den Sprung unter die Top Zehn an einem Renntag, im finalen Lauf um Platz Neun konnte der Fledermausachter aus Dresden nach starker Leistung geschlagen werden.

Der Weg dorthin führte über einen 2. Platz im Zeitlauf gegen Pirna, Duisburg und Berlin. Im Achtelfinale sollte es somit zum Duell mit dem haushohen Ligafavoriten vom Hauptstadtachter Berlin und dem WILO Achter Dortmund kommen. Hier reichte es trotz starker Gegenwehr der Kasseler nur zum 3. Platz. Es war klar, dass es nur noch Siege geben durfte, um einen Platz unter den ersten Zehn zu erreichen.

Tabelle nach dem 3. Renntag in Hannover

Tabelle nach dem 3. Renntag in Hannover

Jetzt zeigte der Achter woran in den letzten Tagen und Wochen gearbeitet wurde. Angeführt vom neuen Schlagmann Matthias Kielhorn wurde das Viertelfinale gegen Wiking Berlin und Duisburg gewonnen. Jetzt musste im Halbfinale Esslingen geschlagen werden. Schon am Start zeigte sich wer an diesem Tag unbedingt gewinnen wollte, die Kasseler setzten sich sofort ab und fuhren souverän als Erster über die Ziellinie. Mit dem Finale um Platz neun war klar, dass es diesmal das beste Saisonergebnis geben würde. Die Leistung der Creditreform Crew ist umso höher einzuschätzen, ging sie doch ersatzgeschwächt an den Start. 3 Stammruderer fehlten in Hannover studien- bzw. krankheitsbedingt.

“Wir haben nach dem schlechten Saisonstart, Ausfällen im Boot und der Umstellung auf den neuen Achter in Hannover ordentliche Rennen gezeigt. Platz Neun macht mir Mut für die beiden letzten Wettkampftage”, zeigt sich Engelke kämpferisch.

Für die Rennen in Hamburg (27. August) und Krefeld (3.September) soll mit gezieltem Training der Platz im Mittelfeld gesichert werden und so ein ordentlicher Saisonabschluss gelingen.

3. Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga am 6.8. in Hannover

In die dritte Runde der Ruder-Bundesliga startet der Kasseler Creditreform-Achter am kommenden Samstag in Hannover.

Immer noch mit dem Schock aus dem letzten Renntag in den Knochen, aber mit neuem Mut und Kampfgeist stellt sich das Kasseler Team einer neuen Herausforderung.

Von ihrem Ziel, sich in Hannover im Mittelfeld zu platzieren, lässt sich der Achter des Ruderverein Kurhessen-Cassel 1890/1911 (RKC) dennoch nicht abbringen. Es wurde in den letzten Wochen intensiv an den erkannten Schwachpunkten gearbeitet. Jetzt heißt es, Nerven- und Willensstärke zu zeigen. Schließlich werden die Karten an jedem Renntag neu gemischt.

Für die Gesamtwertung bedeutet dies, dass sich die Ruderer erst einmal mit kleinen Erfolgen zufrieden geben.

Inwieweit es der Mannschaft gelingen wird, sich vor der starken Konkurrenz zu behaupten, ist schwer abschätzbar. Einig sind sich die Ruderer aber, dass sie nicht auf den hinteren Plätzen hängen bleiben wollen.

Für den Achter werden in Hannover Matthias Kielhorn, Matthias Engelke, Kai Anspach, Arne Baumgärtner, Ludolf Dührsen, Nils Gade, Jonas Mackerodt, Oliver Quickert, Heinz-Henning Seute sowie die Steuerfrauen Marie Kalinowski und Dorothea Kadenbach an den Start gehen.

Den Förderern und Fans bleibt nur das Daumendrücken an Land, in der Hoffnung, dass der Knoten platzt und eine Platzierung unter den Top 10 für Team heraus springt.

Auch für den Nachwuchs ist bereits gesorgt. Unter der Leitung von Matthias Kielhorn wird auch erstmals ein Junioren-Achter in einer neu eingerichteten flyeralarm Junior Ruder-Bundesliga antreten, der sich aus Mitgliedern der Schülerrudervereine und des RKC zusammensetzt.

Junior-Bundesliga 2011: Kassel setzt auf eigenen Nachwuchs

Zwei Jahre lang beobachtete der Ruderverein Kurhessen-Cassel die Entwicklung der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) bis man entschied, sich mit einem eigenen Männerachter (Creditreform-Achter Kassel) der LIGA anzuschließen.

Weil sich die Bundesliga für die Vereinsentwicklung aus Sicht der Hessen jedoch spürbar lohnt, will der Verein von der Fulda beim Projekt Junior-Bundesliga gleich von Beginn an mitmischen und die eigene Nachwuchsarbeit noch stärker fördern. Unter der Leitung von Trainer Matthias Kielhorn zählt das Team nun zu den Gründungsmitgliedern der neuen Nachwuchsliga und geht für den Verein am 06. August in Hannover und am 03. September in Krefeld auf Punktejagd.

RBL Mitarbeiterin Katja Schindler nutzte die Zeit der Vorbreitung und befragte Trainer und Teamleiter Matthias Kielhorn zu Motiven, Motivation und Hintergründen seines Junior-Achters.

Gestatten: der KASSEL-ACHTER

RBL: Lieber Matthias, welche Rudervereine sind in eurem Junior-Achter vertreten?

M. Kielhorn: Unsere Achter-Crew besteht aus dem Schulruderverein in Kassel und dem Ruderverein Kurhessen-Cassel. Aus diesen Jungs versuchen wir jetzt im Sommer ein schlagkräftiges Team für die Junior-Bundesliga zu formen.

RBL: Wie habt ihr euer Team aufgebaut? Wer darf alles mitrudern?

M. Kielhorn: Drei Jungs sind dieses Jahr bereits bei den Deutschen Jugendmeisterschaften gestartet. Ansonsten sind so gut wie alle aus unserem Team schon einmal beim Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia gerudert und haben dort Wettkampfpraxis gesammelt.

RBL: Wie seid ihr auf die Junior-Bundesliga aufmerksam geworden?

M. Kielhorn: Wir sind durch einen Artikel auf der offiziellen Bundesliga Homepage aufmerksam geworden. Gemeinsam mit meiner Junioren-Gruppe besuchen wir die Seite regelmäßig und informieren uns über die Bundesliga und alles was um die Liga herum passiert.

RBL: Was für ein Ziel habt ihr euch in der JRBL gesetzt?

M. Kielhorn: Wir finden, dass die Bundesliga ein riesiges Event ist und finden es klasse, dass nun auch die Junioren im Sommer eine Startmöglichkeit dort haben. Dann wollen wir natürlich auch die jungen Sportler begeistern, später für unseren Verein in der „großen“ Bundesliga mitzurudern und bei uns im Kassel-Achter mit einzusteigen. Wir wollen die Jungs damit nach ihrer U19-Zeit im Verein halten und ihnen eine neue sportliche Herausforderung bieten.

RBL: Was zeichnet das Junior-Team aus Kassel aus?

M. Kielhorn: Die Jungs konnten über das Schülerrudern auf der Sprintstrecke schon Erfahrungen sammeln. Natürlich herrscht im Achter sowohl an Land als auch auf dem Wasser auch ein großer Teamgeist. Alle besuchen die gleiche Schule und da macht es natürlich richtig Spaß, ein Junior-Projekt mit Leben zu füllen.

RBL: Arbeitet ihr mit eurem Männer-Achter zusammen?

M. Kielhorn: Die Männer sind uns im Bereich der Trainings- und Regattaorganisation ein Vorbild. Leistungstechnisch wollen sich beide Achter natürlich stetig verbessern. Es spornt im Training schon an, wenn man auch einmal gegeneinander sprinten kann.

Lieber Matthias, vielen lieben Dank für Deine Zeit. Ich drücke euch die Daumen für den Auftakt in am 06. August in Hannover. Alles Gute.

Nils Budde, flyeralarm Ruder-Bundesliga

www.ruder-bundesliga.de

Platz 13 für den Creditreform-Achter in Münster

Creditreform-Achter

Creditreform-Achter

Der Creditreform-Achter Kassel musste sich am Samstag mit neuem Boot beim zweiten diesjährigen Wettkampf der Flyeralarm Ruderbundesliga auf dem Aasee in Münster behaupten.

Von ihrem Ziel in der Mitte der zweiten Bundesliga mit zu rudern, musste sich die Mannschaft dort leider sehr schnell verabschieden. Im enttäuschend verlaufenden Zeitfahren gegen die starken Teams aus Pirna, Düsseldorf und Hameln kamen die Kasseler Ruderer auf die schlechteste 350 Meter Zeit der zweiten Bundesliga. Dies führte dazu, dass das Team im Achtelfinale bereits auf den Ligafavoriten vom Berliner Ruderclub, sowie die im Mittelfeld rudernden Achter aus Lübeck und Duisburg traf und auch hier deutlich unterlag.

Creditreform-Achter

Creditreform-Achter

Im Kampf um die Plätze 9- 14 ging es dann im Viertelfinale gegen Esslingen und Düsseldorf. Hier zeigten die Kasseler erneut deutliche technische Mängel und belegten folgerichtig den dritten Platz, womit dem Team nur noch das Rennen um die Plätze 13 und 14 blieb.

Der deutliche Sieg gegen den Tabellenletzten Rudergesellschaft Wiking Berlin war am Ende nur ein schwacher Trost für die Kasseler Mannschaft.

Nach zwei Wettkämpfen steht der Creditreform Achter damit, punktgleich mit dem Achter aus Witten, nur noch auf Tabellenplatz 13.

Tabelle nach dem 2. Bundesliga-Renntag in Münster

Tabelle nach dem 2. Bundesliga-Renntag in Münster

Trainer Mathias Engelke fand dementsprechend deutliche Worte: „Es ist sinnlos diese Ergebnisse schönzureden. Unsere Leistung war schlecht und wir müssen nun die nötigen Konsequenzen ziehen“.

Für die Kasseler Ruderer wird das ein deutlich strafferes Training bedeuten. In den nächsten Wochen wird der Schwerpunkt dabei auf intensivem Techniktraining im Riemenzweier und Vierer liegen.

„Physisch können wir mit den anderen Teams locker mithalten“ stellt Teamkapitän René Flaschmann fest und wird dabei durch die zuletzt immer besseren Ergometer-Bestzeiten der Kadermitglieder bestätigt.

Trainer Mathias Engelke stimmt ihm zu: „Unsere Schwäche ist eindeutig die Rudertechnik. Wir schaffen es bislang nicht unsere Kraft ins Wasser zu bringen und haben dafür in Münster die Quittung bekommen“.

Die Mannschaft nimmt diese Kritik an und zeigt Willensstärke. „In den nächsten Wochen muss es im Training krachen“, sagt Fan Beauftragter Bastian Lehmann und fügt hinzu: „Wir wollen nicht im hinteren Teil der Liga bleiben. Bis zum nächsten Wettkampf in Hannover müssen wir fit sein, denn für eine weitere Niederlage gibt es keine Entschuldigung“.